#1

Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 21.10.2017 21:06
von Kaito Jordan | 594 Beiträge

      

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#2

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 21.10.2017 22:46
von Daphne Achilleas | 405 Beiträge

>>>>>>> Bühne//Sitzplätze

@Kaito Jordan



Daphne war völlig verwirrt. Der erschrockene Blick von Kaito ging ihr einfach nicht aus dem Kopf. Wieso hatte er sie so angesehen? Und wieso stand hier nun dieser Kerl , Jeremy , vor ihr und bedrohte sie mit einer Waffe? Daphne war einfach völlig geschockt. Wo war sie hier nur reingeraten. Die junge Blondine konnte nicht verleugnen das sie grade wirklich Angst hatte und versuchte sich aus dem Griff von Jeremy zu befreien, doch dieser nahm dann einfach ihre Hand und hielt sie weiterhin fest. Ein lauter Knall und Daphne schrie erschrocken auf. Jeremy ließ ihre Hand los und nur einen Moment später spürte sie einen Arm um ihre Taille und wie sie zu jemanden hingezogen wurde. Doch irgendwie kannte sie dieses Gefühl. Sie fühlte sich geborgen und hatte für einen Moment keine Angst mehr, sie fühlte sich sicher. Bis sie bemerkte, dass sie nun vom Meisterdieb Jazz festgehalten und beschützt wurde. Wieso beschützte er sie und was genau war hier zur Hölle los? Tausende Gedanken gingen ihr durch den Kopf und grade als alles so aussah als würde Jazz diesen Kerl unter Kontrolle haben kam auf einmal noch ein Kerl an. Zwei Kerle? Scheiße. Das würde nicht gut ausgehen. Daphne klammerte sich leicht ängstlich an Keito und schloss die Augen. Wenn sie schon sterben würde, dann wenigstens mit dem Mann der versucht hatte sie zu retten. Als Jazz dann von Plan B sprach war Daphne noch verwirrter. Und aufeinmal explodierte überall etwas und alles war von Rauch umhüllt. Daphne konnte sich nur noch mehr an Jazz festkrallen ehe sie schon spürte wie sie in die Luft stiegen. Schüsse erklangen und sie hob ihren Blick um Jazz anzusehen, doch aufeinmal ging seine Maske kaputt und zerfiel in zwei Teile. Ihre Augen wurden groß und sie sah geschockt in Jazz Gesicht. ,,Keito.",hauchte sie geschockt und wusste nicht was hier aufeinmal los war. Das konnte doch nicht sein. Kaito war ihr Freund und das seit längerem. Niemals hätte sie gedacht, dass er eine kriminelle Seite hätte. Kaito war also Jazz der Meisterdieb. Daphne war überfordert. Kaito nahm sie mit in den Helikopter und sie setzte sich hin und starrte ihn immer noch geschockt an. Sie sagte nichts als er mit ihr sprach, sie nickte nur und wendete den Blick von ihm ab. Sie hatte es auch endlich geschafft ihn los zu lassen. Warum hatte er ihr nie davon erzählt? Er hätte ihr doch sagen können, das er auch Jazz ist. Ein Doppelleben führen war ja schließlich nicht einfach aber was Daphne absolut nicht aus dem Kopf ging, waren diese Kerle. Wieso hatte Jeremy ausgerechnet sie mitgenommen? Und wieso zur Hölle war Jazz oder Kaito oder wer auch immer er war denn bitte mit solchen Typen im Gange? Daphne wusste nicht mehr was sie glauben sollte. Kannte sie ihren guten Freund denn überhaupt?


Ein Seufzen entkam ihren Lippen als sie endlich bei Kaitos Villa ankamen und sie sich ins Wohnzimmer begaben. Sie setzte sich erstmal auf das Sofa und fuhr sich völlig verzweifelt mit den Händen durch ihr Gesicht. Sie zitterte leicht und wusste grade einfach nicht wo oben oder unten war. ,,Kann ich ein Glas Wasser haben bitte?",fragte sie mit kratziger Stimme und sah dabei Jim den Butler von Kaito an ehe sie ihren Blick langsam zu Kaito schweifen ließ. Langsam stand sie auf und ging auf ihn zu. Ihr Blick haftete die ganze Zeit an seinen Augen und sie blieb erst stehen als sie vor ihm stand. Sie hob ihre Hand und strich ihm leicht über die Wange ehe ihre Augen sich mit Tränen füllten. ,,Danke.",hauchte sie leise und ließ ihn wieder los um sich zu setzen. Sie versuchte stark zu sein und unterdrückte ihre Tränen. Kurz schloss sie ihre Augen und atmete dann tief durch. Für den Moment hatte sie sich wieder gefasst. Also hob sie ihren Blick wieder und sah Kaito an. ,,Was war das vorhin? Wieso ich? Was hast du mit diesen Typen zu tun ? Und warum zum Teufel hast du mir das alles verheimlicht?", sprudelten die Fragen einfach so aus ihr heraus. Sie hatte immer noch Angst und war diesmal sogar sehr sauer auf Kaito. Sie stand wieder auf und lief in seinem Wohnzimmer auf und ab. ,,Kenne ich dich überhaupt? Wer zum Teufel bist du wirklich? Ich bin mir nichtmal mehr sicher ob unsere Freundschaft echt war oder ob du mir das alles nur vorgespielt hast!", ihre Stimme wurde ein wenig lauter und diesmal konnte sie einfach nicht mehr. Tränen rannen ihr über die Wangen. Das war wirklich einfach alles heute ein bisschen zu viel für die junge Blondine. Sie setzte sich wieder und versteckte ihr Gesicht in ihren Händen. War ihre Freundschaft zu Kaito wirklich nur gelogen? Aber sie mochte ihn doch. Bei ihm fühlte sie sich in der Vergangenheit immer wohl und geborgen , sie fühlte sich sicher und sie wusste jetzt grade einfach nicht mehr was wirklich los war. Es kam ihr vor als wäre sie in einem schlechten Traum gefangen. Vielleicht sollte sie einfach nach Hause gehen und schlafen und wenn sie morgen aufwachen würde, dann wäre alles anders? Das war wohl die beste Idee die Daphne heute Abend würde. Wieder atmete sie tief durch, wischte sich die restlichen Tränen vom Gesicht und stand auf. Ihr Blick traf wieder den von Kaito. ,,Ich sollte nach Hause gehen. Du erzählst mir ja sowieso nichts und wenn doch, wer sagt denn dass du mir nicht wieder eine Lüge auftischen würdest so wie die letzte Zeit ? ", langsam setzte sie sich in Bewegung um das Wohnzimmer zu verlassen. ,,Auf Widersehen Kaito.",sprach sie leise und war nun dabei das Wohnzimmer zu verlassen.



Kaito Jordan Liebt es!
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#3

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 22.10.2017 00:02
von Kaito Jordan | 594 Beiträge

CF: Bühne/Sitzplätze

Auch Kaito betrat nach ihr das große Wohnzimmer. Er wusste das er sie hier in eine Sache rein gezogen hatte, aus der er sie am Lieben fern gehalten hätte. Aber es war seine Schuld. Seine Schuld das es diese Leute nun auch auf sie abgesehen hatten. Kurz ballte sich seine Hand zu einer Faust und sein Gesicht sah wütend aus, aber dann legte sich der Gesichtsausdruck wieder als er ihre Hand auf seiner Wange fühlte. Der Magier dachte das sie sauer werden würde und das er eine Ohrfeige bekommt. Aber das war nicht was er gedacht hatte. Kurz sah er sie dabei mitfühlend an. Was sie wohl von ihm dachte? Mit Sicherheit hasste sie ihn jetzt. Kurz senkte er den Blick. Er konnte es nicht ertragen sie so fertig zu sehen. Doch dann. Fing sie an, es sprudelte nach und nach einfach alles aus ihr raus. So viele Fragen und wenn er ihr die Antwort auf jede Frage geben würde, dann würde er sie noch viel tiefer mit rein ziehen. Sollte er es riskieren? Dass sie ihn am besten einfach nur hassen sollte nur um sie zu beschützten? Nein das war falsch. Er hatte sie bereits angelogen und damit das Vertrauen zu ihr gebrochen. Selbst wenn er ihr nun die Wahrheit sagen würde, wer wusste ob sie ihm das glauben würden.

Still hörte er sich ihren Ausbruch an. Als sie dann auch noch weinend zusammenbrach zog es ihm das Herz zusammen. Verdammt. Was hatte er nur getan? Schuldgefühle breiteten sich in ihm aus. So elendig wie in diesem Moment hatte er sich wirklich selten gefühlt. Er hatte es schlicht und einfach tierisch verbockt. Das musste er sich in diesem Moment eingestehen. Alles stellte sie in Frage. Ihn. Die Freundschaft vermutlich sogar jedes Wort das er je zu ihr gesagt hatte. "Es tut mir leid." brachte er es zwischen durch nur raus. Mehr konnte er nicht sagen. Zu stark war das Gefühl in seiner Brust. °Ich bin wirklich ein Idiot.° sagte er zu sich selbst. Die Luft blieb ihm weg. Er wollte sie doch nie im Leben verletzten. Alles was er wollte ist sie zu beschützten. Aber wer war er nun? War er der Kaito denn sie kannte oder war er der gerissene Dieb? Wer war sein wahres ich? Denn genau das wollte er ihr jetzt zeigen. Aber was sollte er ihr zeigen wenn er es selbst nicht einmal wusste.

Als sie dann an ihm vorbei ging griff er nach ihrem Handgelenk und hielt sie fest. "Bitte warte." sagte seine leise Stimme. "Ich weiß das ich es verbockt habe. Und ich kann verstehen das du mich hasst. Das würde ich vermutlich an deiner Stelle auch tun." begann er dann ruhig aber in seiner Stimme klang auch die Traurigkeit die er in diesem Moment verspürte. Einsamkeit. Auch wenn er Jim an seiner Seite hatte, so musste er das dennoch alles alleine durch stehen. "Ich weiß zwar nicht ob du mir glauben wirst oder nicht aber ich werde dir alles sagen nur bitte..." begann er und drehte sein Gesicht zu ihr. Er sah ihr tief in die Augen. Dieser Traurige und verletzte Blick. "Ich bitte dich. Bleib. Bleib die Nacht hier damit ich dich beschützten kann." gab er ehrlich zu. Er wusste zwar das sie ihm vermutlich darauf hin eine Scheuern würde aber diesmal wollte er ihr zu vor kommen. "Bevor du etwas sagst. Bitte ich dich mir zu zuhören. Nur für einen Moment." begann er dann. Anschließend ließ er ihre Hand los. "Ich bin zum Meisterdieb geworden weil ich die Wahrheit wissen wollte. Ich habe dir doch damals davon erzählt wie mein Vater gestorben ist. Das was ich dir nie gesagt habe ist, dass es kein Unfall war. Er wurde ermordert." begann er dann und setzte nun endlich den Zylinder ab und setzte sich. Sein Blick war traurig. Beinahe leer starte er einfach nur gerade aus. "Mir war von Anfang an klar gewesen das etwas nicht stimmte. Denn er war wirklich der größte Magier den ich je gesehen habe. So einen einfachen Zauber hätte er ohne Probleme hinbekommen aber es ging schief und er starb. Einige Wochen später bekam ich eine E-Mail von einem unbekannten Absender. In dieser stand das so etwas mit den Menschen passiert die sich die falschen zum Feind machten. Ich bin darauf zur Polizei gegangen aber niemand hat mir geglaubt. Einen dummen Scherz nannten sie es und untersuchten es nicht weiter." erzählte er weiter und seine Hand ballte sich erneut zur Faust. "Ich habe es immer und immer wieder versucht aber niemand wollte den Fall untersuchen. Dann vor 5 Jahren beschloss ich die Sache selbst in die Hand zu nehmen und wurde so zum Meisterdieb Phantom Jazz." meinte er dann und unterbrach kurz. In der Zeit kam Jim rein. "Kaitos Vater war im Besitzt eines sehr seltenen und Wertvollen Edelsteins. Einen denn es auf der Welt so nicht noch einmal gibt. Doch nach dem Tod des Herren ist dieser verschwunden. Das habe ich auch Kaito erzählt." fügte dieser dann hinzu und gab Daphne das Glas Wasser, welches sie vorhin haben wollte. "Sein Tod hatte Kaito so schwer getroffen das ich es einfach nicht mehr für mich behalten konnte." fügte Jim noch hinzu. Kaito war in der Zeit sehr still gewesen. Der Schmerz des Verlustes stieg wieder in ihm auf und er Kämpfte gegen die Tränen. "Diese Mistkerle. Sie haben ihn einfach umgebracht. Ich kann das nicht einfach so stehen lassen. Ich musste etwas tun und wenn mir keiner Glauben wollte dann musste ich es eben selbst raus finden." meinte er wütend und stand dann auf. Ging einen Schritt auf Daphne zu und holte den Juwelen raus. "Halt ihn in das Licht. Dann wirst du sehen das in dem Stein ein weiterer Stein versteckt ist. Der hier hat meinem Vater gehört und die Typen die dich angegriffen haben, stehen mit Sicherheit in Verbindung mit den Leuten die meinen Vater ermordert haben. Es tut mir leid das ich die nie etwas gesagt habe aber ich dachte ich könnte dich so beschützten." meinte er und sah traurig zur Seite. Aber dann nahm er all seinen Mut zusammen und zog Daphne an sich ran. "Es tut mir leid das ich dich belogen habe. Ich wollte nie das die etwas passiert. Nichts von dem was ich zu dir gesagt habe war gelogen. Unsere Freundschaft ist auch nicht gelogen." er schloss die Augen und eine einsame Träne fand seinen Weg an seiner Wange entlang. "Bitte. Verzeih mir Daphne. Ich....ich wollte nur nicht das jemand verletzt wird." gab er dann ehrlich zu. Er selbst fing an zu Zittern. So viele Jahre hatte er das alles einfach nur untergeschluckt. Die Gefühle die er dabei hatte. Den Groll auf die Menschen die seinen Vater getötet hatten. Wut, Angst, Schuld. All diese Gefühle mischten sich nun zusammen und sprudelten einfach aus ihm raus. "Ich schätzte ich bin wohl beides. Meisterdieb und Kaito." meinte er am Ende mit einem traurigen lächeln.

@Daphne Achilleas


      

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#4

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 22.10.2017 03:28
von Daphne Achilleas | 405 Beiträge

@Kaito Jordan




Daphne war innerlich schon völlig ausser sich und am liebsten hätte sie ihm wirklich eine Ohrfeige verpasst aber was hätte es ihr in dem Moment denn wirklich gebracht? Nichts ausser das er unnötige Schmerzen hatte . Daphne hasste Kaito nicht. Auf keinen Fall, dafür war er ihr wirklich zu wichtig. Aber sie war traurig und enttäuscht weil er ihr so etwas verheimlicht hatte. Zur einen Seite verstand sie es ja aber zur anderen Seite war sie sich nun einfach nicht mehr sicher, ob ihre Freundschaft wirklich echt gewesen war. Es zerriss die junge Frau grade einfach innerlich. In ihrer ganzen Freundschaft hatte Kaito sie nicht einmal weinen sehen. Immer wenn er sagte, dass es ihm Leid tat schüttelte Daphne nur den Kopf. Das war das letzte was sie nun hören wollte. Konnte sie denn seinen Worten überhaupt noch glauben? Sie wusste es nicht und ehrlich gesagt war das alles auch wirklich ein wenig zu viel für die junge Frau. Erst wurde sie betatscht, dann mit einer Waffe bedroht, dann erfuhr sie dass einer ihrer wichtigsten Freunde der meistgesuchte Meisterdieb in ganz LA war und jetzt sollte sie auch noch die Entschuldigung glauben.

Daphne ging an ihm vorbei und spürte aufeinmal seine Hand an ihrem Handgelenk. Ganz still blieb sie stehen und sah ihn nichtmal an als er anfing zu sprechen. ,,Warum sollte ich warten?", fragte sie und sah ihn immer noch nicht an. Sie wartete bis er weiter sprach und sah immer wieder kurz zu der Hand an ihrem Handgelenk. Es fühlte sich noch immer so an. Geborgen, sicher, wohl. Sie mochte seine Nähe und seine Berührungen. Verdammt, warum tat er so etwas mit ihr? Sie lauschte seinen Worten und riss sich feste zusammen. ,,Ich hasse dich nicht.",sprach sie leise aber so das Kaito sie hören konnte. Langsam drehte sie sich zu ihm um und er musste obwohl er weiter sprach ihre Hand loslassen, was er auch tat. Und in diesem Moment holte sie aus und verpasste ihm eine Ohrfeige. Erschrocken hielt sie sich die Hand vor den Mund ehe sie sich fasste und ihn mit einem verletzten und traurigen Blick ansah. ,,Ich..Es...",sie wurde still. Es war als hätte man ihr die Stimme geklaut, denn augenblicklich nahm sie langsam Kaitos Hand und setzte sich mit ihm wieder hin. Endlich nahm er seinen Zylinder ab und sie fühlte sich ein klein wenig wohler.

,,Dann erzähl, bevor ich es mir anders überlege.",sagte sie mit verletzlicher Stimme und ließ seine Hand los. Sie rückte ein Stück von ihm weg um ein wenig Abstand zwischen sie beide zu bringen , doch als er dann anfing zu erzählen , liefen ihr wieder die Tränen über die Wangen. Sie sah die ganze Zeit zu ihm und wendete den Blick nicht einmal ab. Langsam rückte sie wieder näher und nahm seine Hand einfach in ihre. Langsam strich sie über seinen Handrücken und versuchte ihm Halt zu spenden. Sie wusste wie viel ihm sein Vater bedeutet hatte, und wie sehr er unter seinem Tod gelitten hatte, aber wieso zur Hölle wurde sein Vater umgebracht? Das alles machte absolut gar keinen Sinn für die junge Frau. Seufzend musste sie zusehen wie Kaito aufstand und keine zwei Sekunden später stand sie auch schon auf. Seine Wange war leicht rosa. Man sah noch leichte Spuren von ihrer Ohrfeige und sie biss sich verlegen auf die Lippen als sie dann auf einmal an Kaito heran gezogen wurde.
Sie spürte wie er zitterte und hörte seine Worte. Weinte er? Etwas nasses tropfte auf ihre eigene Wange und sie sah mit traurigen Augen zu ihm auf. ,,Kaito...",hauchte sie leise und strich ihm ganz sanft und zärtlich die Tränen von den Wangen. ,,Versprich mir dass du mich nie wieder belügst. Versprich mir, dass es keine Geheimnisse mehr gibt.", sah sie ihn ernst an und ließ ihre Hand an seiner Wange liegen. ,,Lass mich dir helfen. Wir machen das zusammen.", hauchte sie leise und kam seinem Gesicht langsam immer näher. Noch nie hatte sie ihn so verletzt und traurig gesehen.

Jedes einzelne Wort hatte sie ihm geglaubt was er ihr gesagt hatte. Sie vertraute ihm und diese Nähe die sie grade teilten bewiesen ihr nur wieder dass sie bei ihm Sicher war und sie fühlte sich unglaublich geborgen. Dieser Mann tat ihr einfach unglaublich gut und das würde sie nicht aufgeben. Er musste nur ab jetzt wirklich ehrlich zu ihr sein. ,,Soll ich wirklich bleiben? Vielleicht wäre es besser wenn ich nach Hause gehe. Nicht, dass er dir noch was tut weil er an mich ran will?",sah sie ihn fragend an und ihre Frage war nur ein leichtes Hauchen. Kurz vor seinen Lippen machte sie halt und küsste dann sanft seine Wange. Ihre Lippen berührten seine Wange ein wenig länger als normal aber sie brauchte das jetzt in diesem Moment. Sie wollte ihm zeigen, dass sie für ihn da ist und er nicht ohne sie sein muss.

Langsam löste sie sich von ihm und lächelte ihn sanft an. ,,Bitte Kaito...",sah sie ihm ernst in die Augen. Was passierte nur hier? Noch nie waren Daphne und er sich so nah gewesen. Und irgendwas in Daphne spielte grade verrückt. Für einen Moment hatte sie ganz andere Gedanken aber das war unmöglich. Es war einfach nur ein harter Tag für alle beide und genau deswegen waren sie wahrscheinlich jetzt auch so emotional. ,,Ich verzeihe dir.",hauchte sie leise und drückte sich dann leicht an seine Brust heran. Sie umarmte ihn ganz fest und es tat ihr verdammt gut. Sie brauchte seine Nähe grade denn ihr liefen nämlich auch schon wieder die Tränen. ,,Danke für die Rettung. Ich hatte wirklich Angst.",sprach sie mit zitternder Stimme und in dem Moment war es als würde alles aus ihr heraus brechen. Eng drückte sie sich an Kaitos und fing dann bitterlich an zu weinen. Der Tag war einfach zu viel für sie und sie konnte nicht anders damit umgehen. Noch nie hatte Kaito sie so weinen sehen, denn Daphne war immer die starke und taffe junge Frau, doch jetzt lernte er ihre verletzliche Seite kennen und davor hatte sie wirklich ziemlich Angst gehabt. Doch in so einer Situation war es doch normal oder nicht?



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#5

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 22.10.2017 15:11
von Kaito Jordan | 594 Beiträge

Einerseits war der dunkelhaarige froh das sie ihn nicht hasste aber andererseits wäre es vermutlich um einiges Besser für sie gewesen, wenn sie ihn einfach hassen würde. Und es würde ihm auch die Sache wesentlich einfacher machen. Aber sie tat es nicht. Sicher sie waren wirklich gute Freunde und für Kaito war Daphne auch eine der wichtigsten Menschen in seinem Umfeld aber für gewöhnlich wäre hier jede Freundschaft zerbrochen. Jeder andere wäre davon gelaufen und hätte vermutlich sogar die Polizei informiert. Aber nicht sie. Wieso war sie nur so anders zu ihm gewesen? Das ist wohl das was man immer wahre Freundschaft nennt was. Kurz bildete sich bei dem Gedanken ein trauriges lächeln auf seinem Gesicht. Er konnte sich bis jetzt immer auf die junge Blondine verlassen. Egal was passiert war, so war sie immer für ihn da und auch er auch für sie. Auch wenn sie vielleicht nicht immer einer Meinung gewesen sind so haben sie sich am Ende doch wieder zusammen gerauft. Was bei den beiden Dickköpfen sich in der Tat manchmal als sehr schwierig erwies. Ein lauter knall holte ihn wieder zurück zum hier und jetzt. Sie hatte ihm eine verpasst. "Das hab ich wohl verdient." meinte er als sich Daphne versucht hat zu entschuldigen oder die Tat zu rechtfertigen. "Schon gut. Du hast jedes Recht dazu gehabt mir eine Ohrfeige zu verpassen." Kaito merkte wie auch Jim etwas sagen wollte. "Schon gut. Wirklich." meinte er und schenkte ihm ein sanftes lächeln. "Du brauchst dich nicht rechtfertigen Daphne." meinte er dann als er seinen Kopf wieder in ihre Richtung gedreht hatte.

Der junge Magier hielt das Mädchen noch eine weile in seinen Armen fest. Nun verstand sie wohl warum er getan hatte was er getan hatte. Er sah ihr tief in die Augen als sie ihn bitte nicht mehr anzulügen und keine Geheimnisse vor ihr zu haben. "In Ordnung. Ich werde dir nichts mehr verheimlichen." gab er ehrlich zu. Doch im nächsten Augenblick ließ er sie sofort los und sah sie erschrocken an. "Auf keinen Fall!" meinte er aufgebracht. "Ich werde dich hier ganz sicher nicht noch weiter mit rein ziehen!" meinte er etwas lauter als ursprünglich gewollt. "Sie haben dich nur dazu benutzt um mich raus zulocken und ich habe dich dieser Gefahr ausgesetzt, weil ich dir das alles verschwiegen habe. Ich bitte dich mir die Sache zu überlassen." meinte er dann ernst. Einerseits wäre er froh sie an seiner Seite zu haben aber anderer Seits würde sie in große Schwierigkeiten geraten wenn sie bei ihm blieb. Kaito versuchte die aufkommende Angst diesbezüglich zu unterdrücken und wand sich mit dem Rücken zum Fenster. "Sie haben dich wegen mir im Visier. Weil du mir nahe stehst und sie wissen das ich es auf keinen Fall zulassen würde das jemand verletzt wird. Also werde ich mich diesen Leuten beim nächsten mal direkt stellen und du bleibst bitte fern Daphne." meinte er und drehte nun sein Gesicht wieder zu ihr. Es war eine Bitten und flehen, das seine Augen in diesem Moment ausstrahlen. "Wenn dir wegen mir etwas passiert. Ich würde mir das niemals verzeihen und ich werde nicht mit deinem Leben spielen verstanden?" meinte er nun wieder ernster. Auf die Frage ob es nicht besser wäre wenn sie nach Hause ginge, schüttelte er den Kopf. "Für Heute Nacht bist du hier am Sichersten. Keine Sorge ich werde dich beschützten und außerdem habe ich für diese Villa auch ein paar Sachen die Eindringlinge fern halten." meinte er selbstsicher und lächelte sie zum ersten mal wieder richtig an.

Mit dem was danach geschah hätte der Meisterdieb ganz sicher nicht gerechnet. Sie sagte das sie ihm verzeiht. Mit großen Augen sah er sie an. "Aber.." begann er und wusste nicht so recht was er sagen sollte und sah kurz betreten zur Seite. "Du musst es nicht. Ich verstehe es wenn du es nicht tust und hier nach nichts mehr mit mir zu tun haben willst. Aber so wie ich dich kenne, wird das wohl nicht passieren was?" meinte er und lächelte sie sanft an während er eine Hand auf ihre Wange legte. Dann beugte sie sich zu ihm vor und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Seine Wange färbten sich leicht rot und er sah verlegen zur Seite. "Keine Ursache." murmelte er dann kurz. "Ich würde jeder Zeit kommen um dich zu retten." meinte er dann und sah sie nun wieder an. Was war dieses Gefühl was er gerade empfand. Zum ersten mal bemerkte er wie nahe sich die Beiden gekommen waren und das nur an einem Abend. Als sie dann auch noch weinend an seiner Schulter zusammenbrach, schmerzte es ihn auch sie so zu sehen. Er legte still seine Arme um die Blondine und gab ihr so den Halt und den Trost den sie für diesen Moment brauchte. Er konnte es verstehen das sie zusammen brach. Immerhin ist heute einfach so viel passiert. Gut für ihn war es schon mehr oder weniger zur Routine geworden zu Jazz zu werden und sein Ding durch zuziehen. Aber auch Kaito hatte Daphne heute eine Seite von sich gezeigt die außer Jim niemand kannte. Nicht mal vor seiner Mutter hat er je geweint und auch bei der Beerdigung seines Vaters hatte er nicht geweint. Er war an diesem Tag später noch mal zum Grab gekommen und da ist es aus ihm raus gebrochen. Viele Stunden hatte er da verbracht. °Vater. Wo bist du da nur reingeraten?° dachte sich der Magier als er die Blondine fest ihm Arm hielt und sie ihre Emotionen freien lauf lassen konnte. Sanft legte er eine Hand auf ihren Kopf. "Es wird alles gut. Ich verspreche es dir." flüsterte er noch sanft.

@Daphne Achilleas


      

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#6

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 22.10.2017 19:43
von Daphne Achilleas | 405 Beiträge

@Kaito Jordan ai



Daphne konnte Kaito einfach nicht hassen. Er war ihr einfach viel zu wichtig. Nachdem sie seine Geschichte gehört hatte , hatte sie wirklich ein schlechtes Gewissen. Die Ohrfeige hätte absolut nicht sein müssen. Ganz stumm hatte sie seinen Worten zugehört und nichts dazu gesagt. Um so mehr sie reden würde um so mehr würde sie weinen. Sie stand einfach noch zu sehr unter Schock. Erst wurde sie von ihrem Stammkunden betatscht und begrabscht, dann kam raus dass Kaito wirklich der Meisterdieb Phantom Jazz war , dann wurde sie mit einer Waffe bedroht, dann hörte sie Kaitos Geschichte, und sie wusste einfach nicht mehr was sie denken sollte. Das war zu viel für die junge Frau. Noch nie war sie in so einer Situation gefangen gewesen, doch so einfach würde sie hier nicht mehr raus kommen. Immerhin hatte ihr Stammkunde sie ja nicht umsonst wochenlang gebucht und ausgeführt. Jetzt wusste sie aber auch warum und wofür. Sie war einfach nur froh, dass sie ihm nie irgendwelche Extraleistungen schenken musste. Alleine bei dem Gedanken wurde der jungen Frau schlecht.

Langsam entklammerte sie ihren Griff um Kaito. Es fühlte sich in seinen Armen so unglaublich gut an. Sie fühlte sich sofort wieder sicher und geborgen. Genau das was sie so an ihm mochte. Bei ihm war sie irgendwie frei und das tat ihr verdammt gut. Langsam löste sie sich aus der Umarmung und hob ihren Kopf an um ihm ins Gesicht zu sehen ehe sie eine Hand an seine Wange legte und sanft drüber strich. ,,Die Ohrfeige tut mir Leid. Das hast du nicht verdient.",sprach sie immer noch mit gebrochener Stimme ehe sie seine Wange kurz sanft küsste und sich endgültig aus seinen Armen löste. Sie wischte sich die restlichen Tränen vom Gesicht. Wieso machte sie seine Nähe so verrückt momentan? Irgendwas ging hier vor sich was diesmal nur sie beide betraf und Daphne wollte gar nicht drüber denken. Daher sah sie ihn einfach wieder an und schüttelte den Kopf als er nur eine Minute später sehr aufgebracht war. ,,Kaito was denkst du bitte? Dieser Kerl war ein Stammkunde von mir! Das heißt er weiß wer du bist und er weiß das wir befreundet sind!", sprach sie und man hörte dass ihre Stimme langsam wieder kam. ,,Denkst du das war alles umsonst? Er hat versucht über mich an DICH ran zu kommen! Das bedeutet ich bin schon tiefer in der Sache drin als du denkst! Wer weiß was noch kommt!", rief sie ihm wütend entgegen und öffnete ihren Dutt am Hinterkopf. Ihre langen blonden Haare fielen ihr locker und leicht gewellt über die Schulter und sie raufte sich frustriert die Haare. ,,Ich werde jetzt bestimmt nicht abhauen oder die Stadt verlassen! Soll ich auf den Mond ziehen oder was? Vergiss es !", fauchte die Blondine weiter. Sie hasste es wenn man sie behandelte als wäre sie aus Glas und das ließ sie die Person die sie so behandelte auch spüren.

Sie brauchte nicht lange um sich zu beruhigen. Ein Blick in seine Augen reichte und sie war schon wieder ruhig. ,,Kaito. Ich werde dir helfen. Egal wie. Wir sind doch Freunde und Freunde sind füreinander da. Wir stecken da nun gemeinsam drin fest. Also müssen wir da gemeinsam durch. Und wenn es dich beruhigt, dann bleibe ich heute Nacht hier.", sprach sie ruhig weiter. ,,Aber wir sollten heute Nacht zusammen schlafen, sonst haue ich nachher doch ab.", schmunzelte sie und sah ihren guten Freund einfach an. Noch nie ist ihr aufgefallen was für schöne Augen er doch hatte. Und diese feinen Gesichtszüge. Dieser Mann hier vor ihr war wirklich wunderschön. Was dachte sie denn da? Augenblicklich wurde sie knallrot und senkte verlegen den Blick.



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#7

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 23.10.2017 04:05
von Kaito Jordan | 594 Beiträge

Kaitos Augen weiteten sich, als sie entschuldigend einen Kuss auf seine Wange gab. Seine Wangen nahmen einen leichten roten Ton an und der Magier brauchte einige Minuten bis er sich wieder gefasst hatte. "Nun eigentlich ist das verständlich. Ich habe dich immerhin belogen und dich unwillentlich einer Gefahr ausgesetzt. Daher mache dir bitte keine Gedanken mehr in Ordnung?" meinte er dann und lächelte sie sanft an. Nein er war ihr ganz und gar nicht böse gewesen. Doch dann ging das Gespräch der beiden eine andere Richtung. Natürlich wusste der Magier wie Sturköpfig die Blondine gewesen ist und das sie sich von ihm nicht so einfach abstoßen ließ. Daher sage er erstmal nichts zu dem. Sondern ließ sie erst einmal reden. Der Gedanke sie dieser Gefahr aus zu setzten. Das diese Leute sie noch einmal bedrohen oder ihr sogar weh tun. Nein. Er hatte Angst. Er hatte Angst das ihr etwas passiert. Noch nie hatte er sich so sehr gesorgt um einem Menschen. Es war beinahe so als würde man ihm die Luft zum Atmen geben. Verdammt. Warum war er gerade nur so verwirrt gewesen? Alles an dieser Situation gefiel ihm nicht. Eigentlich wurde Kaito sehr selten wirklich aufgebracht oder sauer. Er ballte die Hand zu einer Faust. "Ich sagte Nein!" wurde er nun etwas Lauter. "Ich will dich verdammt noch mal beschützten. Wenn ich dich hier weiter machen lasse, dann bist du definitiv im Fadenkreuz! Du verlässt am besten für eine Zeit die Stad. Gehst irgendwo hin wo du sicher bist bis ich diese Sache hier geregelt habe." meinte er dann ernst. Es kam wirklich selten vor das er von einer Sache so überzeugt gewesen war. Sonst war er immer recht gelassen und entspannt gewesen. Immer für einen kleinen Scherz zu haben und sicher konnte man auch ernste Gespräche mit ihm führen. Aber in diesem Moment strahlte er auch etwas anders aus. War es seine eigene Furcht gewesen? Die Angst noch jemanden verlieren zu müssen den er mag?

Kaito drehte Daphne den Rücken zu. "Ich will nicht das du dich in die Sache einmischt verstanden? Ich regel das alleine. Keine Sorge ich werde das schon hinbekommen." meinte er dann. Doch ehe er weiter etwas sagen konnte, mischte sich Jim in die Sache ein. "Ich denke es ist im Moment kein guter Zeitpunkt darüber zu sprechen Kaito." sagte er ernst und der Magier nickte. "Du hast vermutlich recht." meinte er und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. "Sie sind beide mit Sicherheit jetzt sehr erschöpft und aufgebracht. Es wäre wohl besser wenn wir morgen darüber reden. Miss Daphne. Sie können gerne noch ein Bad einnehmen um sich etwas zu entspannen. Sie sind mit Sicherheit auch sehr erschöpft und auch für sie war das ein sehr harter Tag gewesen. Wir sollten die Gemüter nicht noch weiter strapazieren. Ich lasse ihnen gerne noch ein heißes Bad ein." schlug der Butler vor und Kaito ging zu der Bar. Er sagte nichts mehr. Denn für ihn stand der Entschluss bereits fest. Er würde Daphne nie im Leben zulassen das sie an der Sache hier mit mischte. Doch auch er war ziemlich fertig gewesen. Das was er brauchte war einen Drink. Eigentlich hatte er seit seiner Jugend nie mehr so richtig zum Alkohol gegriffen. Aber heute. Heute war das eindeutig eine Ausnahme gewesen.

Nach dem sich Kaito ein Glas genommen hatte und dieses mit einem Zug aufleerte. Dann schenkte er sich noch einmal nach. "Ich denke es ist wirklich besser wenn du heute hier bleibst." als sie dann sagte das sie bei ihm im Zimmer schlafen würde. Lief er knall rot an und drehte sich erschrocken zu ihr. "W-was? Bei mir im Bett??" Er wusste nicht genau ob das so eine gute Idee gewesen war. Aber wenn er wollte das sie sich nicht heimlich aus dem Staub machte, hatte er keine andere Wahl. Kurz seufzte er noch einmal. "Na schön. Dann schläfst du heute bei mir im Zimmer." meinte er und sah dabei verlegen zur Seite. Es ist ja nicht so das er noch nie mit einer Frau in einem Bett geschlafen hatte aber aus einem ihm bis jetzt unbegreiflichen Gründen fühlte es sich komisch an. Seit sie so offen mit einander gesprochen hatte, nahm Kaito sie nun in einem anderen Licht war. Er hatte an diesem Abend seiten von der Blondine gesehen, die er vorher nicht kannte und auch für sie musste es sicher ungewohnt gewesen sein ihn von so einer Seite zu sehen. Doch dann schlich sich ein kurzes lächeln auf sein Gesicht als sich ihre blicke trafen. "Ich werde die Nacht auf dich aufpassen. Keine sorge." meinte er dann sanft lächelnd um Daphne etwas zu beruhigen.

@Daphne Achilleas


      

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#8

RE: Großes Wohnzimmer mit Bar

in Kaito Jordan 24.10.2017 18:24
von Daphne Achilleas | 405 Beiträge

@Kaito Jordan




Daphne war bewusst dass diese Situation nicht normal war. Sie wusste , dass alle beide in Gefahr waren. Sie verstand einfach nicht wieso Kaito unbedingt wollte, dass sie die Stadt verließ. Sie wäre doch viel sicherer , wenn sie bei ihm hier in der Stadt bleiben würde, aber das kannte sie ja von ihm schon. Er war genauso stur wie sie es war und genau das würde wahrscheinlich noch zu einem Problem zwischen den beiden führen. Denn keiner der beiden würde nachgeben. ,,Kaito! Verdammt egal ob ich hier bleibe oder die Stadt verlasse, ich bin genauso in Gefahr wie du! Und gemeinsam haben wir bessere Chancen als alleine. Was verstehst du daran nicht?",fauchte sie ihn an und tippste ihm mit ihrem Zeigefinger auf der Brust herum. Daphne war wirklich sauer. Wieso meinte er ihr vorschreiben zu müssen, was sie zu tun und zu lassen hatte? Natürlich verstand sie, dass er sich sorgen machte und nicht wollte, dass ihr etwas passierte, aber das konnte doch nicht rechtfertigen, dass er so darauf bestand sie weg zu bringen und das alleine durch zu stehen. Die junge Blondine wollte grade etwas sagen als sie zusammen schreckte und sofort Abstand zu Kaito nahm, denn dieser wurde grade ein wenig Lauter. So kannte sie ihn gar nicht. Was war nur mit ihm los? Jetzt grade in diesem Moment machte er ihr wirklich ein klein wenig Angst. Wieso war er nun wirklich so laut? Sie hatten doch nur diskutiert. Er war noch nie laut geworden, ihr gegenüber und genau das überraschte sie grade. Erschrocken sah sie Kaito an und ihr Blick war ein wenig ängstlich. Sie kannte soetwas von ihm gar nicht. Vorallem drehte er ihr nun auch noch den Rücken zu. Das hatte er auch noch nie getan. Auch wenn sie zwischen durch diskutiert hatten, den Rücken hatte er ihr noch nie zugedreht. Sie wollte grade etwas sagen, doch ihre Stimme versagte und sie war froh als sich Jim dann einmischte.

Ein Bad würde ihr bestimmt gut tun, dabei könnte sie sich vielleicht ein bisschen entspannen und einfach ein wenig drüber nachdenken was heute passiert ist. Vielleicht könnte sie dabei ja dann auch einige ihrer Gedanken sortieren. Daphnes Kopf war ganz schön durcheinander. Das war für einen Tag wirklich sehr viel gewesen, vorallem weil sie noch nie in so einer Situation war und es heute wirklich gefährlich gewesen war. Wäre Kaito nicht gekommen, dann hätte der Kerl sie wirklich erschossen. Sie hatte die Waffe ja schon an ihrem Bauch und an ihrem Rücken. Dieses Gefühl war kein schönes Gefühl. Daphne hatte das erste mal im Leben wirklich Angst gehabt zu sterben. Aber gleichzeitig dachte sie in dem Moment die ganze Zeit nur an Kaito. Schnell schüttelte die junge Frau ihren Kopf, sie durfte nicht mehr daran denken. Das war einfach nur ein schlechter Albtraum der ihr eine ekelhaft kalte Gänsehaut verpasste. Ein leises Seufzen entkam ihren Lippen als sie Kaito dann sagte, dass sie bei ihm im Bett schlafen würde. Und aufeinmal drehte er sich zu ihr um und sprach wieder ganz normal mit ihr. Auch er musste Seufzen und Daphnes Herz schlug schneller. Auch wenn Daphne diesen Mann vor ihren Augen nun mit anderen Augen sah und sich wirklich fragte, was genau hier wirklich los war, denn ihre Gefühle spielten verrückt, hatte sie dennoch leichte Angst vor Kaito da dieser lauter wurde aber ein Blick in seine Augen reichte um ihr diese Angst zu nehmen. Kaito würde ihr niemals etwas tun, da war sich Daphne sicher. Er würde lieber sterben als ihr weh zu tun. Zu gut waren die beiden befreundet. Langsam ging Daphne auf ihn zu und nahm ihm einfach sein Glas aus der Hand. Er hatte dieses grade erst wieder aufgefüllt und sie nahm es einfach und trank es mit einem Mal aus. Kurz schloss sie die Augen und hustete kurz. ,,Das habe ich gebraucht.",sprach sie mit kratziger Stimme und hustete nochmal ehe ihre Stimme wieder da war. Einen kleinen Moment lehnte sie ihre Stirn an seine Brust und schloss die Augen, ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. ,,Ich sollte wirklich heiß baden gehen.",hauchte sie leise und hob ihren Kopf um Kaito anzuschauen. Sie wusste nicht, was es war aber irgendetwas hatte sich zwischen ihnen verändert. Seine Augen waren die schönsten Juewelen die sie je gesehen hatte, und wieder wanderte ihre Hand unbewusst an seine Wange und strich langsam über diese. Als sie bemerkte was sie da tat wurde sie augenblicklich rot und ließ ihre Hand sinken. Verlegen schaute sie zur Seite. ,,Jim, ich lasse mir das Bad selber ein. Dennoch Danke.",sprach sie leise aber genauso dass sie jeder im Raum verstehen konnte. ,,Bis Gleich.",hauchte sie leise und ohne zu bemerken was sie da tat , stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste sanft Kaitos Wange. Erschrocken riss sie ihre Augen auf und drehte sich dann von ihm weg. Ihr nächstes Ziel? Sein Schlafzimmer !

<<<<<<<< nächstes Ziel : SCHLAFZIMMER hrhr xD



zuletzt bearbeitet 24.10.2017 18:24 | nach oben springen


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