#1

Wohnzimmer

in Felizitas Jones 24.09.2017 14:45
von Felizitas Jones (gelöscht)
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#2

RE: Wohnzimmer

in Felizitas Jones 29.09.2017 02:41
von Riika Salli MacClellan (gelöscht)
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Riika hatte gar nicht all zu lange warten müssen. Anscheinend hatte Felizitas bereits fleißig auf sie gewartet. Kaum hatte sie nämlich die Klingel betätigt, wurde ihr die Tür geöffnet. Riika hätte jedoch nicht mit diesem Anblick gerechnet, ganz und gar nicht. Ein wenig fragend schaute sie erst drein, als sie bemerkte, dass Felizitas' Gesichtsausdruck von Panik und Angst geprägt war und sie alles andere als gesund wirkte. Nicht, dass Riika sie in diesem Moment auch als 'Verrückte' hätte einstufen können, nein, aber sie kannte die Brünette nicht so. Normalerweise sah sie fröhlicher aus. Sie lachte normalerweise viel mehr. Vielleicht lag es auch an ihrer legéren Kleidung, aber sie machte auf Riika den Eindruck, dass sie müde war und irgendwie gehetzt wirkte.
Riika konnte gar nicht viel länger darüber nachdenken, als ihr die - eigentlich fast Fremde - plötzlich um den Hals fiel und sie umarmte. Die Finnin legte zögernd ihre Arme um die Kleinere. Riika liebte Umarmungen. Sie wurde normalerweise nie in die Arme genommen, so dass es auf sie fast eine heilende Wirkung hatte. Momentan waren ihre depressiven Phasen sehr häufig anzutreffen, allerdings machte sie sich nicht viel daraus. Sie war schon fast genervt davon, immerhin lachte sie total gern, nur in dieser Zeit konnte sie es einfach nicht. In dieser Zeit spielte nichts mehr eine Rolle für sie, nur noch der Gedanke daran, wie es eigentlich wäre, wenn sie nicht da wäre. Währen ihre Eltern vielleicht erfolreicher geworden, hätte es sie nie gegeben? Dies waren einige der harmlosen Fragen, die sie sich stellte. Es gab noch schlimmere, bei denen sie manchmal sogar anfing zu weinen. Umso beruhigender war in diesem Moment die Umarmung und Riika hoffte, dass sie eine ähnliche Wirkung auf Fiz hatte. Diese schien noch immer total aufgelöst, weswegen die Blondine sie nun langsam in die Wohnung schob. "Natürlich bin ich her gekommen." murmelte sie, setzte dabei ein sanftes Lächeln auf. Jetzt ging es um Fiz und ihre Schwierigkeiten und nicht um die von Riika. Die hatten auch wann anders noch Zeit, wenn sie vielleicht endlich Mal zu einem Spezialisten gehen würde. Jedoch war sie ein zu großer Feigling. Sie schüttelte kurz, kaum merklich etwas den Kopf und zog ihre Turnschuhe im Flur aus, ehe sie Fiz ins Wohnzimmer brachte, welches sie schnell fand, da es ziemlich zentral in der Wohnung lag, wie es üblich war. Riika sprach noch nicht weiter mit ihr, sondern suchte kurze Zeit nach einer Decke, die sie Fiz um die Schultern legte, ehe sie einen Abstecher in die Küche machte und etwas später mit einem Glas aufgewärmter Milch zurück kam, die sie vor Fiz auf den Couchtisch stellte, ehe sie sich auf der Ecke nieder ließ. Kurz wanderte ihr Blick durch den Raum. Es war stilsicher eingerichtet, aber sie hatte auch nichts anderes erwartet. Sie hätte mit etwas mehr Farbe gerechnet, jedoch würden diese auch vielleicht noch kommen und von ihr verändert werden.
"Also, Felizitas. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber du siehst furchtbar aus. Und du hast mich nachts aus dem Bett geklingelt - wieso?" Sie legte den Kopf fragend auf die Seite. Bisher hatte Fiz ja noch keinerlei Wort dazu gesagt und sie noch immer im Dunkeln tappen lassen, weswegen Riika nun immer noch neugierig darauf wartete, dass ihr erzählt wurde, worum es nun eigentlich ging. Es musste einfach etwas ziemlich ernstes sein, ansonsten würde Fiz nicht so aufgelöst sein und würde auch nicht eine nahezu Fremde nachts, bei tiefer Dunkelheit, aus dem wohlverdienten Schlaf klingeln. Es konnte einfach kein simpler Grund sein, der sie dazu gebracht hatte. Es musste etwas schwerwiegend sein, was der Brünetten auf der Seele lag und die Finnin hatte sich nun in den Kopf gesetzt, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, koste es, was es wolle. Immerhin war sie vielleicht ein Feigling, wenn es um ihre eigenen Probleme ging, aber für ihre Freunde stand sie ein, ohne zu zögern. Sie würde lieber ihre eigenen Probleme verschlimmern, als die ihrer Freunde unbeachtet zu lassen, und Fiz war für sie eine Freundin, wenn bisher auch nur eine flüchtige.

@Felizitas Jones


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#3

RE: Wohnzimmer

in Felizitas Jones 29.09.2017 18:39
von Felizitas Jones (gelöscht)
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Gemeinsam mit Riika ging die etwas zu klein geratetene junge Fiz ins Wohnzimmer. Dieses war gemütlich eingerichtet, wobei eine gewisse persönliche Note noch fehlte. Aber Fiz legte hier ja auch erst seit kurzem und hatte noch gar keine Zeit gehabt zum dekorieren und einrichten. Gegenüber von Riika nahm Fiz Platz und hielt das Kissen immer noch eng umschlugen bei sich. So schnell würde sie es wohl auch nicht mehr los lassen. Auch wenn es wohl kaum eine Kugel stoppen würde, war es irgendwie gut etwas festhalten zu können. Zudem wäre es wohl etwas zu viel, wenn sie sich schon jetzt so an Riika klammern würde. Zwar umarmte Fiz Menschen sehr gerne, doch wollte sie es nicht übertreiben.

Tief atmete Fiz durch und sah Riika kurz tief in die Augen. Sie hatte bisher mit niemanden darüber geredet und wusste nicht so recht, wie sie beginnen sollte. Seufzend drückte sie das Kissen etwas mehr an sich und blickte herab. "Ich habe bisher noch niemandem davon erzählt. Deswegen weiß ich gar nicht, wie ich beginnen soll. Ich komme ursprünglich aus San Francisco. Ich wurde dort geboren und bin dort aufgewachsen. Bis vor Wochen lebte ich noch dort. Eigentlich hatte ich bisher fast immer ein schönes Leben. Meine Eltern haben sich gut um mich gekümmert trotz ihrer Arbeit. Ich bin ganz normal zur Schule gegangen und habe dann in einer Marketing-Firma gearbeitet. Mein Leben verlief eigentlich perfekt. Vor knapp 2,5 Jahren habe ich ihn kennen gelernt. Sein Name war Jake. Ein gutaussehender Mann. Groß, schönes Gesicht und mit angenehmen Charakterzügen. Er behandelte mich wie eine Königin und wir kamen schnell zusammen. 1 Jahr lang lebten wir beide glücklich zusammen. Wir harmonierten und alles war perfekt. Er las mir jeden Wunsch von den Lippen ab. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass er sich etwas verstellte und nicht er selbst war. Doch damals hatte ich mir nichts dabei gesagt. Vor 1 Jahr haben wir geheiratet. Es war eine wundervolle Hochzeit und es hätte nicht schöner werden können. Doch von diesem Tag an begann sich alles zu verändern. Von jetzt auf nacher wurde aus dem liebevollen, romantischen und zärtlichen Jake ein Monster. Eine Bestie. Fast so als würde er nach 1 Jahr seine Maske ablegen und sein wahres Gesicht zeigen. Er zwang mich meinen Job aufzugeben und mein Motorrad zu verkaufen. Er vertrat das Ideal, dass Frauen nach Hause gehörten und hatte generell ziemlich angestaubte Ansichten. Doch das war nicht das Schlimmste. Bei der kleinen Kleinigkeit, die ich nicht nach seinen Wünschen tat, verprügelte er mich. Ich bin leider etwas tollpatschig manchmal und dementsprechend fiel mir auch mal etwas runter....Du kannst dir denken was er tat. Er sperrte mich ein. Bald durfte ich nicht mehr aus dem Haus.. Er verprügelte mich, schnitt mir die Arme und Beine auf. Er tat mir so....viel an. " Fiz stockte. Dicke Tränen ronnen ihre Wangen herab während sie ihre Hose etwas hochschob an den Beinen. Überall waren tiefe Narben und alte Wunden zu sehen. Fiz hob zusätzlich ihr Shirt etwas an. Dort das gleiche Bild. Blaue Flecken, Narben und Wunden zierten die sonst so sanfte und weiche Haut. An den Armen ebenfalls solch ein Bild. Schniefend sah Fiz zu Riika . "Ich...er hat mich kaputt gemacht...und auch missbraucht. Mich zu schlimmen Dingen gezwungen. Irgendwann verprügelte er mich einfach so ohne Grund oder schnitt mir die Arme auf. Mit einem Messer oder einer Glasscherbe ganz egal. Er hatte Freude daran mich leiden zu sehen und mich zu zerstören...." erneut schniefte Fiz und wischte sich die Tränen ab. "1 Jahr lang habe ich mich nicht getraut zu fliehen aus Angst und mir öffnete sich auch fast keine Gelegenheit. Bis vor 4 Wochen. Er musste plötzlich weg und vergaß mich einzusperren. Ich bin geflohen. Zum Bahnhof. Dort habe ich mir ein Auto gemietet und bin gefahren. So weit ich konnte. Und hier bin ich nun gelandet...." Fiz schwieg einen langen Moment. Sie war völlig aufgelöst und fertig. Sie fühlte sich schwach und hilflos. "Ich...Ich habe hier niemanden. Doch ich brauche Hilfe. Ich habe riesige Angst wenn ich alleine bin. Ich werde jede Nacht von Albträumen geplagt und kann kaum schlafen. Ich brauche ewig bis ich eingeschlafen bin. Ich höre zum Beispiel ein Knacken im Gang und denke sogleich, Jake steht im Gang. Ich meine ich wette er sucht mich. und wenn er das tut...Dann tötet er mich....oder schlimmeres. Ich werde noch paranoid. Ich will nicht sterben. Heute Abend stand ein Mann draußen im Regen. Er ähnelte Jake sehr. Ich hatte Panik! Ich kann nicht mehr alleine sein. Ich ertrag das nicht länger. Ich werde noch wahnsinnig. Ich will nicht sterben Riika! Ich will keine Angst mehr haben....ich will nicht mehr leiden" mehr konnte Fiz nicht mehr sagen. Dicke Tränen ronnen ihr die Wangen herab und sie war vollkommen fertig, schwach und am Ende. Das letzte Jahr, die Wochen in Angst und die Stunden voller Panik hatten Fiz geschwächt und fertig gemacht. Man sah ihr den Schlafmangel an und auch die Hilflosigkeit. Vor Jake war Fiz lebensfroh und glücklich gewesen. Doch nun war sie gebrochen und ein Häuflein Elend...Fiz war wie eine aufblühende Rose, die man mit Hass zertreten und angezündet hatte....Hilflose und weinend sah Fiz zu Riika....Sie brauchte dringend Hilfe...

@Riika Salli MacClellan


zuletzt bearbeitet 29.09.2017 19:42 | nach oben springen

#4

RE: Wohnzimmer

in Felizitas Jones 30.09.2017 00:34
von Riika Salli MacClellan (gelöscht)
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Riika konnte sich gar nicht mehr wirklich auf was anderes konzentrieren, als Felizitas' Geschichte zu zuhören. Für Riika war es zumindest von Vorteil, dass die junge Kellnerin immerhin wirklich ganz von vorn anfing, anstatt sie nur mit Wortfetzen zu bewerfen. Dann hätte Riika ihr vermutlich sehr schlecht folgen können, erst Recht um diese Uhrzeit. Sie war müde und hatte sowieso schon Schwierigkeiten damit, eigene, vollständige Sätze zu bilden. Außerdem verarbeitete ihr Gehirn gerade doppelt so langsam. Felizitas war also in San Francisco geboren worden. Sie war noch nie dort gewesen, leider, aber irgendwann würde sie dort vielleicht Mal eine Woche hingehen. Generell hatte Riika nie wirklich Helsinki oder Los Angeles verlassen. Es hatte sie nie irgendwo anders hingezogen und bereits jetzt stand für sie fest, dass sie Amerika an sich nie wieder verlassen wollte. Dafür bietete ihr dieses Land auch einfach viel zu viele Vorteile. Felizitas erläuterte ihr, dass ihr Leben eigentlich ganz geschmiert und normal verlaufen war. Sogar eine Beziehung hatte sie gehabt, allerdings schien diese jetzt auch der Grund, warum sie so panisch vor ihr saß. Die Finnin hörte ihr weiter zu, ohne sie einmal zu unterbrechen. Das wäre unhöflich, außerdem hatte sie auch keinen direkten Grund. Für Fiz war es vielleicht besser, wenn sie Mal ungestört alles von der Seele reden konnte, was sie gerade belastete. Nachdem die Brünette alles erzählt hatte, und weinend und wimmernd wie ein kleines Kind vor ihr saß, war die Finnin etwas mit der Situation überfordert. Sie wusste nicht, wie sie helfen sollte. Sie konnte kaum ihre eigenen Probleme in den Griff kriegen und nun kam die andere, kleinere Brünette direkt mit solch einem Brett um die Ecke, welches sie ihrer flüchtigen Freundin geradewegs vor die Stirn knallte. Riika nahm es ihr nicht übel. Soetwas konnte man einem Menschen nicht übel nehmen, immerhin war ihr schreckliches widerfahren, aber Riika war sich nicht sicher, ob Fiz da bei ihr nicht an der völig falschen Adresse war. "Hast du es.. Mal mit einem Spezialisten versucht?" Wäre Riika so paranoid und ängstlich, wäre sie wirklich schon längst zu einem Seelenklempner gegangen, auch wenn sie sich in ihrer momentanen Situation stark dagegen sträubte, aber ihre derzeitige Situation war auch nicht so schlimm. Für sie zumindest nicht. Riika tätschelte Fiz vorsichtig die Schulter. Sie konnte ie Brünette nicht einfach so herzlich in die Arme nehmen, wie sie es gerade wollte, dafür waren sie sich einfach zu fremd. Zwar wäre es für Riika kein großes Problem - an sich hatte sie nichts gegen körperliche Nähe, aber sie war sich nicht sicher in wie weit Fiz diese Ansicht teilte.
Während sie ihr also vorsichtig über die Schulter streichelte und überlegte, biss sie sich auf die Innenseite ihrer Wange, um ihre Nervosität zu unterdrücken. "Vielleicht war da niemand, sondern du hast dir das in deiner Angst eingebildet." Spielte sie Fiz' Aussage herunter. Sie konnte sich so etwas einfach nicht vorstellen. "Ansonsten: kauf dir eine Waffe, oder eine Alarmanlage. Einen Hund..." Zählte sie ein paar Möglichkeiten auf. Riika hatte absolut kein Problem mit Gewalt, wenn sie nötig war. Früher hatte sie immer Pfefferspray und ein Taschenmesser mit sich rumgeschleppt, nur mittlerweile hatte sie den guten Stücken abgeschworen. Bisher war ja auch alles ruhig verlaufen und sie hatte es nicht gebraucht. Nun nahmen sie wenigstens nicht mehr unnötig Platz in ihrer Tasche weg. "Du kannst nicht dein Leben lang Angst haben. Such' dir Hilfe!" Sie schüttelte etwas den Kopf. Riika könnte mit dieser Angst niemals so lange umgehen. Sie wäre dabei schon komplett durchgedreht, da war sie sich ganz sicher.
Ebenso könnte Fizz auch zur Polizei gehen. Eine Verfügung könnte helfen, oder sogar Personenschutz. Ein Privatdetektiv, irgendwas. Jedoch konnte sie definitiv nicht so weiter machen, ansonsten würde ihr E-Freund noch genau das bekommen, was er wollte. "Angst macht unvorsichtig, weißt du? Er wartet auf einen Fehler von dir." murmelte sie, jedoch mit besonderer Ernsthaftigkeit. Normalerweise kannte Fiz Riika nur lachend und glücklich, nicht ernst und - auf eine gewisse Art und Weise - beschützerisch. Sie würde nicht mit ansehen, wie Fiz an dieser Angst zu Grunde gehen würde, nein. Sie hatte zwar noch keine genaue Ahnung wie, aber irgendwie würde sie ihr helfen und ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen.

@Felizitas Jones


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#5

RE: Wohnzimmer

in Felizitas Jones 01.10.2017 23:36
von Felizitas Jones (gelöscht)
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Es war doch schwerer darüber zu reden als gedacht. Doch nun waren die Worte ausgesprochen und die Geschichte erzählt. Und wenn Fiz ehrlich war, tat es doch ganz gut mal darüber zu sprechen. Denn bisher hatte Fiz mit kaum jemanden darüber gesprochen. Sie hatte ihre Gefühle, ihre Angst und ihre Tränen einfach in sich hinein gefressen und kaum jemand etwas gesagt. Doch nun hatte sie Riika davon erzählt und dies tat etwas gut. Doch es hatte Fiz trotzdem ganz schön aufgewühlt und alte Erinnerungen wieder geweckt. Kurz atmete Fiz tief durch, ehe sie etwas näher an Riika heranrutschte. Ohne zu zögern umarmte Fiz Riika fest und klammerte sich an die fast fremde Frau. Es tat so gut Nähe zu spüren und Halt. Jemand der sie festhielt und sie beschützte. Jemand der für sie da war. Lange Zeit saß Fiz einfach nur da und umarmte Riika. Erst als diese zu sprechen begann, löste sich Fiz etwas. Noch immer war Fiz voller Angst und aufgewühlt. Doch es würde besser werden, wenn sie etwas mehr Zeit mit Riika verbringen würde beziehungsweise wenn sie hier bleiben würde. Die Worte von Riika beruhigten Fiz etwas und sie nickte sanft. "Nein. Bisher noch nicht. Ich will es erstmal alleine schaffen. Doch manchmal geht es einfach nicht. So wie jetzt gerade. Da brauche ich jemand der da ist und einfach mir Halt gibt. Weißt du, ich bin Parzistin. Ich könnte Jake noch nicht einmal erschießen. Ich wüsste noch nicht einmal, wie ich mit einer Waffe umgehen müsste. Und an die Polizei kann ich mich auch nicht wenden. Die kommen doch nur wenn es zu spät ist. Entweder wenn ich tot bin oder kurz davor und warum sollte die Polizei einer Frau helfen, die nur Angst alleine hat in ihrer Wohnung?" sagte Felizitas leise und lehnte ihren Kopf an Riika an.

Tief atmete Fiz durch und sah Riika eine lange Zeit an und genoss ihre angenehme Nähe. "Ich könnte es mal mit einem Hund versuchen. Das wäre eine sehr gute Idee. Aber würdest du heute Nacht bei mir bleiben. Dann würde ich mich sicherer fühlen" meinte Fiz und sah Riika bittend an. Sie wollte heute Nacht nicht alleine sein. Sie hoffte, dass Riika zustimmen würde. Noch bevor Fiz noch etwas sagen konnte, begann ihr Magen plötzlich zu knurren. Die junge Frau hatte nach der Arbeit gar nichts mehr gegessen und bei ihrer verfressenen Art meldete sich der Hunger natürlich sehr schnell zu Wort. Vielleicht wäre etwas Ablenkung aber auch gar nicht so schlecht? Die jungen Frauen könnten ja etwas kochen.
"Ich denke Mal es wäre besser wenn wir erstmal etwas essen? Wir könnten ja etwas kochen...Das würde mich auch etwas ablenken" meinte Fiz sanft und sah Riika aufmerksam mit ihren tiefblauen Augen an, die fast schon Kristalle leuchten konnten.
"Wir könnten ja eine Gemüsepfanne machen oder sowas. Ach ja ich bin übrigens Vegetarierin. Ich esse gar kein Fleisch oder Fisch. Aber ansonsten können wir gerne etwas machen, dass was wir beide mögen. Na was sagst du?" fragte Fiz voller Erwartung und Hoffnung. Ohne etwas im Magen könnte die junge Frau wohl auf gar keinen Fall schlafen....

@Riika Salli MacClellan


zuletzt bearbeitet 01.10.2017 23:37 | nach oben springen


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